Blackout-Checkliste: So bereitest du dein Zuhause vor

Die komplette Vorsorgeliste für den Stromausfall – online abhaken oder gratis als PDF zum Ausdrucken. Systematisch vorbereitet in unter 30 Minuten, ohne Panik und ohne Prepper-Setup.

10 Tage Vorrat (Empfehlung BBK)2 l Trinkwasser pro Person & Tag38 Punkte in 6 Bereichen

Sofort: Die ersten 10 Minuten

Was du tust, sobald der Strom ausfällt.

  1. 1

    Ruhe bewahren & Ursache prüfen

    Nur dein Haus betroffen? Sicherungskasten / FI-Schalter kontrollieren. Sonst ist es ein größerer Ausfall.

  2. 2

    Umfang einschätzen

    Nachbarn und Straßenbeleuchtung checken. Über das Handy die Störungskarte des Netzbetreibers ansehen (solange Akku/Netz reicht).

  3. 3

    Große Verbraucher abschalten

    Herd, Bügeleisen & Co. am Schalter trennen – schützt vor Spannungsspitzen, wenn der Strom zurückkommt.

  4. 4

    Kühl- & Gefrierschrank zulassen

    Türen geschlossen halten – gefroren bleibt es so bis zu 24–48 Stunden, der Kühlschrank hält 4–6 Stunden.

  5. 5

    Notstrom aktivieren – Prioritäten setzen

    Powerstation einschalten, zuerst Router & Handys, dann Licht. Heizungssteuerung/-pumpe nach Bedarf.

  6. 6

    Informiert bleiben

    Kurbel-/Batterieradio (DAB+/UKW) einschalten für offizielle Durchsagen. Handy in den Energiesparmodus.

Die Blackout-Vorsorgeliste zum Abhaken

Geh jede Kategorie in Ruhe durch und hake ab, was du schon hast. Beginne mit allen „Wichtig"-Punkten – das sind die Basics für jeden Haushalt. „Empfohlen" macht dich noch krisenfester. Dein Fortschritt wird nur in deinem Browser gespeichert.

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Strom & Notstrom

Dein wichtigster Vorsorge-Baustein

0/8

Wasser & Lebensmittel

Orientiert an den Empfehlungen des BBK

0/6

Wärme im kalten Haus

Ein Stromausfall im Winter ist das eigentliche Risiko

0/6

Licht & Kommunikation

Handlungsfähig und erreichbar bleiben

0/6

Sicherheit, Gesundheit & Geld

Damit im Ernstfall nichts fehlt

0/6

Alle 6 Monate kurz prüfen

Vorsorge bleibt nur wirksam, wenn sie aktuell ist

0/6

Quelle der Vorratsempfehlungen: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Diese Checkliste dient der Orientierung und ersetzt keine professionelle Beratung – jeder Haushalt hat individuelle Bedürfnisse.

Das Herzstück: Powerstation richtig dimensionieren

Wie viel Kapazität (Wh) brauchst du wirklich? Geräte festlegen, Watt × Stunden rechnen, rund 20 % Puffer für Verluste und Anlaufströme aufschlagen.

GerätTypische LeistungBedarf / Tag
WLAN-Router / Fritzbox10–15 W~290 Wh
LED-Licht (Raum)5–10 W~60 Wh
Smartphone laden~10 W~30 Wh
Laptop / Homeoffice50–65 W~350 Wh
Kühlschrank (taktet, Ø ~60 W)100–150 W~700–900 Wh
Heizungssteuerung + Pumpe50–150 W~600–1.200 Wh
Kaffeemaschine (kurz)800–1.500 W~80 Wh je Nutzung

Faustregel für den Einkauf

  • • Router + Licht + Handys (das Nötigste): ca. 500–1.000 Wh reichen für 1–2 Tage.
  • • + Kühlschrank & Homeoffice: eher 1.500–2.500 Wh für ein bis zwei Tage.
  • • Ganzes Haus / mehrere Tage: erweiterbare Systeme ab ~2.000 Wh mit Solar-Nachladung.
Das Nötigste

Jackery Explorer 500 v2

512 Wh · 500 W

ab 499 €

+ Kühlschrank

EcoFlow DELTA 3 Classic

1024 Wh · 1800 W

ab 549 €

Familie / 2 Tage

Anker SOLIX S2000

2010 Wh · 1500 W

ab 900 €

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Notfallkontakte – ausdrucken und aufhängen

Diese Nummern funktionieren teils auch ohne eigenes Netz. Die PDF enthält die Liste mit Platz für deine persönlichen Einträge.

  • Notruf Feuerwehr / Rettung112
  • Polizei110
  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst116 117
  • Giftnotrufregionale Nummer notieren
  • Netzbetreiber / Stadtwerke (Störung)eintragen
  • Hausarzt, Apotheke, Nachbarn, Versicherungeintragen

Die Checkliste als PDF zum Ausdrucken

Sieben Seiten zum Abhaken und Aufhängen – inklusive Notfallkontakt-Vorlage und Dimensionierungs-Tabelle. Trag deine E-Mail ein und du bekommst sie sofort. Dazu unsere wichtigsten Notstrom-Tipps per Newsletter – jederzeit abbestellbar.

Häufige Fragen zur Blackout-Vorsorge